Lindenblütentee - der sonnige Begleiter für die kalte Jahreszeit
Im Herbst und Winter ist Hochsaison für ein aromatisches Sommerkind: den Lindenblütentee. Mit seiner leuchtend gelben Farbe, dem anregenden Duft und dem blumigen Geschmack ist er ebenso ein sonniger Seelentröster an trüben Morgen und kalten Abenden, wie ein äußerst gefälliger Helfer bei Erkältungen.
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Hibiskus
Hibiskustee - der Frische aus der Wärme
Hibiskustee sonnt sich in der Bundesrepublik seit vielen Jahren in anhaltendem Erfolg. Besonders im "Team" mit Hagebuttentee belegt der rote, fruchtige Aufguss regelmäßig einen der vordersten Plätze in der Verbrauchsskala. Die fast magisch erscheinende Anziehungskraft verdanken die Blütenkelche nicht nur ihrem erfrischenden Charakter und ihrer belebenden Wirkung, die sie durch die der Zitronensäure ähnliche Hibiskussäure erhalten. Auch seine Vielseitigkeit - der Hibiskustee kann ohne Aromaverlust genauso gut kalt getrunken und auch hervorragend mit Säften gemischt werden - macht ihn zu einem Dauerbrenner in deutschen Teebechern.
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Fencheltee - Die aromatische Erquickung
Fenchel ist eine uralte Gewürz- und Arzneipflanze und war bereits bei den alten Ägyptern und Griechen für ihre wohltuende Wirkung bekannt. Die Römer benutzten Fenchel, um Augen- und Magenleiden zu lindern, und auch, um ihre Gladiatoren damit zu stärken.
Fenchel gehört zu der Familie der Doldengewächse. Als Lebens- und Arzneimittel finden verschiedene Sorten Verwendung, darunter Wildfenchel, Bitterfenchel, Gemüsefenchel und Süßfenchel, der auch Gewürzfenchel genannt wird. Zur Verwendung als Tee werden die Früchte des Bitter- bzw. Süßfenchels geerntet.
Fenchel wird in der EU angebaut. Es werden aber auch Waren aus Osteuropa, China und Ägypten importiert. Von September bis Oktober findet die Ernte statt, wenn die gelben Blüten zu halbmondförmigen, gerippten Früchten ausgereift sind. Diese enthalten die ätherischen Öle, die für den typisch süßlichen, leicht würzigen Geschmack verantwortlich sind. Je nach Fenchelsorte schwankt der Anteil an ätherischen Ölen zwischen ca. 0,8-3% in Süßfenchel und bis zu ca. 10% in Bitterfenchel.
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Honeybush-Tee - Der Süße vom Kap der guten Hoffnung
Südafrika ist die Heimat eines außerordentlich aromatischen Kräutertees, dem Honeybush-Tee. Nachdem Rooibos- oder Rotbuschtee die Deutschen im Sturm erobert hat, ist dies der neue Trend unter Genießern. Hier, direkt am Kap der guten Hoffnung, wächst der Honeybush, eine strauchartige Pflanze, die bis zu 60 cm hoch wird. Die Blüten des Busches leuchten in einem kräftigen Gelb und werden gern von Bienen besucht. Seinen Namen verdankt der Honeybush aber nicht diesen Gästen, sondern seinem einzigartigen, leicht süßen Geschmack nach Honig.
Bereits 1772 exportierte der Deutsche Carl Thunberg Honeybush-Tee erstmals nach Europa. Lange wurde er hier als Geheimtipp gehandelt, während er sich in den USA bereits großer Beliebtheit erfreute. Mittlerweile liegt er nicht nur wegen seines weichen Aromas, sondern wegen seiner Bekömmlichkeit auch bei den Europäern voll im Trend.
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Holunder
Mystisch gut, wenn's stürmt und schneit - Holunder
Holunderblütentee ist in den kalten Monaten nicht nur wegen seines süßen Aromas, das an die duftreiche Sommerzeit erinnert, ein heiß begehrtes Getränk. In der eisigen Zeit von Oktober bis Januar hat er sich vor allem auch durch seine wohltuende Wirkung einen Namen gemacht. Holunder gilt schon seit langer Zeit als eine Art Ausnahmepflanze. Unzählige Sagen und die verschiedensten mystischen Bräuche ranken sich um den Busch mit den gelblich weißen Blüten. Holunder findet in vielen Lebensmitteln Verwendung, wie z.B. in Eis oder auch in Form von gebackenen Holunderblüten. Für die kalte Jahreszeit bestens geeignet ist Holunder in Form von Tee.
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Der würzig-scharfe Muntermacher: Yogi-Tee
Die Umstellung vom Winter, in dem wir es gemächlich lieben und etwas opulentere Mahlzeiten bevorzugen, zum luftig-leichten Frühling fällt uns trotz aller Freude oft nicht leicht. Ein paar Pfunde abnehmen, wieder aktiver werden - da kommt eine kleine Anregung sehr gelegen. Auf äußerst angenehme Weise weckt zum Beispiel Yogi-Tee, der zu den ayurvedischen Tees gehört, alle Lebensgeister. Das Geheimnis ist jedoch nicht nur sein intensiver Duft und sein köstlicher Geschmack. Die Besonderheit des Yogi-Tees ist, dass es sich nicht um einen Blüten- oder Blatt-Tee handelt, sondern um einen reinen Gewürztee, der viele Kräfte der Natur in sich vereint.
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Melisse
Melisse - die entspannende Schöne
Im frühen Sommer wartet draußen wieder ein wahrer Genuss für Augen und Nase auf uns: Wie schön anzusehen sind doch die weißen, nach frischen Zitronen duftenden Blüten der Melisse. Die aus der Familie der Lippenblütler stammende Pflanze ist wahrlich ein kleines Wunderwerk, denn sie hat noch weitaus mehr zu bieten. So ist sie, zum Beispiel als Tee genossen, seit langer Zeit in der Naturheilkunde als ein bekömmliches Entspannungsgetränk bekannt.
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Krauseminze - kunterbunter Genuss in Grün
Bei Minze assoziieren die meisten von uns wahrscheinlich die Pfefferminze mit ihrem typischen scharfen, kühlen Geschmack und den glatten grünen Blättern. Dabei findet ihre krausblättrige Schwester, die Krauseminze (lat. Mentha Crispata), heute ebenso vielfältige Verwendung, vor allem in der Küche, in der Kräuterheilkunde und in der Mundhygiene. Im Gegensatz zum deutschen Namen der mildaromatischen Pflanze, die auch als Ährenminze, Grüne Minze, Rossminze oder Frauenminze bezeichnet wird, ist ihre englische Bezeichnung ungemein populär: Spearmint. Den Ruhm verdankt sie einem Kaugummi mit dem Namen Spearmint, welches seit den fünfziger Jahren in den USA mit ihrem Öl produziert wird.
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zitronenmyrte
Zitronenmyrte - das Aromawunder aus dem Regenwald
Australien - der fünfte Kontinent fasziniert nicht nur durch großartige Landschaften, kulturellen Reichtum und eine spannende Historie. Neben Naturwundern, Exotik und Abenteuern können Besucher mittlerweile auch außergewöhnliche kulinarische Genüsse erleben. Die Generation junger Köche hat das "Bush Food" wiederentdeckt, überlieferte Gerichte mit traditionellen Zutaten aus der vielfältigen Natur. Eine der erstaunlichsten Pflanzen, die dabei zum Einsatz kommt, ist die Zitronenmyrte. Das kleine Aromawunder schickt sich nun an, als Kräutertee und Gewürz den Globus zu erobern.
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Anis
Anis - ein süßer Schatz der Natur
In der Adventszeit hat er als aromatisches Gewürz für Plätzchen und Kuchen Hochsaison: Anis. Der aus dem östlichen Mittelmeerraum stammende "süße Kümmel", wie er auch genannt wird, ist zudem als Bestandteil von Kräuterteemischungen ein heißer Tipp für die kalte Jahreszeit. Durch das feinwürzige, an Lakritz erinnernde Aroma ist Anis nicht nur ein besonders leckerer Aufwärmer für Klein und Groß, seine natürlichen ätherischen Öle wirken auch antibakteriell, krampf- und schleimlösend sowie hustenlindernd.
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