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Tipp der Saison

Der würzig-scharfe Muntermacher: Yogi-Tee

Die Umstellung vom Winter, in dem wir es gemächlich lieben und etwas opulentere Mahlzeiten bevorzugen, zum luftig-leichten Frühling fällt uns trotz aller Freude oft nicht leicht. Ein paar Pfunde abnehmen, wieder aktiver werden - da kommt eine kleine Anregung sehr gelegen. Auf äußerst angenehme Weise weckt zum Beispiel Yogi-Tee, der zu den ayurvedischen Tees gehört, alle Lebensgeister. Das Geheimnis ist jedoch nicht nur sein intensiver Duft und sein köstlicher Geschmack. Die Besonderheit des Yogi-Tees ist, dass es sich nicht um einen Blüten- oder Blatt-Tee handelt, sondern um einen reinen Gewürztee, der viele Kräfte der Natur in sich vereint.

 

Power des Orients

Der Ursprung dieser aromatischen Mischung asiatischer Gewürze liegt in der ganzheitlichen Naturheilkunde des alten Indiens, der Ayurveda. Mit der Verbreitung des Yoga ist der Yogi-Tee auch in unseren Breitengraden bekannt und beliebt geworden. Zu den Hauptbestandteilen gehören typische indische Gewürze, Wurzeln, getrocknete Rinden, Beeren und Samen. Den leckeren, würzigen Geschmack verleihen dem Yogi-Tee zum Beispiel Zimtrinde, Nelken und Ingwerwurzel. Kardamom wiederum ist für den charakteristischen, angenehmen Duft verantwortlich. Abgerundet mit einer leicht scharfen, anregenden Note wird die pikante Mischung schließlich mit Pfeffer.

Kalorienarmer Geschmack in Hülle und Fülle

Mittlerweile kann man unter den verschiedensten Mischungen aus unterschiedlichen Kombinationen mit Yogi-Tee wählen, die je nach Inhaltstoffen von anregend bis entspannend wirken können. Erfrischend für Körper und Seele ist zum Beispiel die klassische pikante Variante, da sowohl Zimt, Kardamom als auch Ingwer anregend wirken, oder eine Mischung mit Pfefferminze. Sie sind auch ideale aromatische Fitness-Drinks, wenn man Durchhänger bei der Frühjahrsdiät hat. Für Schokoladenfans, die eine kalorienarme Alternative zu Kakao suchen, gibt es sogar eine Mischung aus Yogi-Tee und Kakaoschalen. Besonders mild und entspannend ist wiederum die Kombination des Yogi-Tees mit Fenchel, Anis und Koriander, der auch gern von Kindern getrunken wird.

Die meisten Sorten werden sowohl lose als auch in Tee-Beuteln angeboten. Damit der Yogi-Tee das volle Aroma der Samen, Rinden und Wurzeln entfalten kann, muss insbesondere die Beutel-Ware lange ziehen, vorzugsweise bis zu 10 Minuten. Traditionell wird der Yogi-Tee mit Honig und Milch getrunken. In den wärmeren Monaten des Jahres kann man auch hervorragend kalten Yogi-Tee, zum Beispiel gemischt mit ungesüßten Fruchtsäften, als aromatischen erfrischenden Durstlöscher genießen.

Spirituelle Einsichten inklusive

Wer in diesem Frühjahr auf Yogi-Tee setzt, kann möglicherweise sogar ganz neue Eindrücke gewinnen. Der Name des Yogi-Tee entspringt dem Ruf, der den für ihn verwendeten Gewürzen nachgesagt wird. Ihnen wird zugeschrieben, den Geist für eine spirituelle Einsicht zu öffnen.

 

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