Die harten, die weichen und die Teedrogen
Nicht jeder, der Drogen verkauft, verstößt gegen das Gesetz. Und nicht jeder, der sie konsumiert, schadet seinem Körper. Denn: Der Begriff "Droge" stammt vom niederländischen "droog" (= trocken) und bezeichnete ursprünglich einfach getrocknete Pflanzenteile. Deshalb werden aromatische Kräuter- und Früchtetees auch heute noch "Teedrogen" genannt. Der gute Geschmack nach dem Aufguss mit Wasser weckt zwar den Wunsch nach mehr, doch macht der Genuss garantiert nicht süchtig.
Unendliche Vielfalt
Kräuter- und Früchtetee-Liebhaber haben die Wahl zwischen diversen "Monodrogen" (vom griechischen Wort für "allein") wie z. B. Kamille oder Pfefferminze und raffinierten Mischungen aus verschiedenen Kräutern und Früchten. Die Tees können nicht nur von verschiedenen Pflanzen stammen, sondern auch von unterschiedlichen Pflanzenteilen. Experten unterscheiden zwischen Kraut- (Herba), Blatt- (Folium), Wurzel- (Radix), Rinden- (Cortex), Blüten- (Flos), Früchte- (Fructus), Samen- (Semen) oder Holz- (Lignum) Drogen . Durch zusätzliche Aromatisierung vergrößert sich das Angebot der "Drogenhändler" dann nochmals ins nahezu Unendliche. Wer da nicht den richtigen "Stoff" findet, ist selber schuld!
Moderne Kombination von Gesundheit und Geschmack
Und dabei sind Kräuter- und Früchtetees eine Wohltat für den Körper: Jede Pflanze gibt ihrer Teedroge eine einzigartige Kombination aus vielen hundert Inhaltsstoffen mit. Dazu gehören nicht nur ätherische Öle, die den Geschmack und Geruch der jeweiligen Pflanze bestimmen, sondern auch wertvolle Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente, Gerbstoffe und Flavonoide. Kräuter- und Früchtetees eignen sich hervorragend dazu, den täglichen Flüssigkeitsbedarf abwechslungsreich, kalorienarm und lecker zu decken. Durch die ideale Verknüpfung von Geschmack und Gesundheit sind Kräuter- und Früchtetees deshalb moderne "two-in-one-Produkte".
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