Kinderleicht gut durch den Winter
Kälte und Dunkelheit machen hierzulande vielen zu schaffen. Warum eigentlich? Tatsächlich verlangt der Winter dem Organismus einiges ab. Allein die Kälte bedeutet für Groß und Klein eine Bedrohung und damit Stress. Bakterien und Viren haben jetzt ein leichtes Spiel – Erkältungskrankheiten sind die Folge. Aber man kann den Wintertücken ganz einfach die Stirn bieten: Ein paar gezielte Wellnessregeln helfen sowohl Erwachsenen als auch Kindern, den Winter zu einer schönen und wohltuenden Zeit werden zu lassen. Und nicht vergessen: Auch im Winter immer ausreichend trinken, wie z.B. herrlich duftenden, wohlig-warmen Kräuter- und Früchtetee.
Wenn wir der Kälte ausgesetzt sind, verengen sich die Blutgefäße in Händen und Füßen, um den Wärmeverlust gering zu halten. Dadurch steigt nicht nur der Blutdruck, auch die Schleimhäute werden schlechter durchblutet und sind so anfälliger für Bakterien und Viren. Die Muskulatur erzeugt ein Kältezittern, um den Körper aufzuheizen und die Zähne klappern. Vor allem aber schüttet die Nebenniere vermehrt die Stresshormone Adrenalin und Noraladrenalin aus, was das Immunsystem zusätzlich schwächt.
Bewegung im Freien
Abhärtung ist die beste Vorbeugung: Im Winter sollte man so oft wie möglich ins Freie und sich viel bewegen, denn Bewegung im natürlichen Tageslicht ist ein wichtiger Taktgeber der inneren Uhr. Gleichzeitig lernt der Körper „durch den sanften Stress“, mit der Kälte umzugehen.
Diese Erfahrung hat sich zum Beispiel bei den Skandinaviern tief verankert. Ob in Oslo, Bergen oder Tromsö, selbst bei minus 10 Grad Celsius stellen Mütter ihre Babys dick verpackt im Kinderwagen zum Schlafen ins Freie.
Ist der Körper durch Bewegung gut durchblutet, arbeiten die Abwehrzellen besonders effektiv. Dabei ist es extrem wichtig, auch Hände und Füße warm zu halten, denn dann ist reflektorisch auch die Nasen-Rachen-Schleimhaut besser durchblutet. Ist diese gut befeuchtet, sind wir weniger anfällig für Krankheitserreger.
Richtiges Trinken stärkt Abwehrkräfte
Ob Kind oder Erwachsener - alle haben bei kaltem Wetter weniger Durst, auch wenn man genauso viel Flüssigkeit verliert wie in der Wärme. Was die wenigsten wissen: Gerade in der nasskalten Jahreszeit ist es wichtig, viel zu trinken. Heizungsluft trocknet Haut und Schleimhäute besonders aus und durch die hohen Unterschiede zwischen Außen- und Raumtemperatur werden sie zusätzlich stark strapaziert. Erkältungskeime können einen so geschwächten Körper nun leicht erobern. Kräuter- und Früchtetee sorgt nicht nur für die erforderliche Flüssigkeitszufuhr, sondern bietet noch einen herrlich duftenden heimeligen Wohlfühleffekt.
Flüssiges hält gesund
Das Immunsystem benötigt im Winter also nicht nur eine ausgewogene Ernährung, sondern ebenso eine ausreichende Menge Flüssigkeit. Ideal sind jetzt Kräuter- und Früchtetees, deren Vielfältigkeit auch Kinder lieben. Viele leckere Mischungen wie Erdbeer-Himbeer, Honeybusch, Zitronengras und Cranberry, Hagebutte und Zitronenmelisse versprechen fruchtigen Genuss, auch ohne süßen zu müssen.
Mindestens 1,5 bis 2 Liter sollten auch im Winter täglich getrunken werden. Kündigt dann doch ein Kratzen im Hals oder ein Kribbeln in der Nase eine mögliche Erkältung an, sind Holunder- und Lindenblütentee willkommene, geschmackvolle Helfer.
Kinder zum Trinken animieren
Kinder lassen sich leicht durch Spiel und Spaß ablenken. Beim Rodeln und Schneemannbauen etwa bemerken sie gar nicht, dass sie Durst haben. Eltern sollten deshalb im Winter ihre Kinder zum regelmäßigen Trinken anregen und ihnen zu jeder Mahlzeit ein geeignetes Getränk wie Kräuter- oder Früchtetee anbieten. Bei allen Aktivitäten im Freien sollte immer eine mit Tee gefüllte Thermoskanne dabei sein. Ideal sind kindgerechte, bunte Mischungen mit Apfel, Hibiskus, Orangen- und Zitronenschalen und Holunderbeeren.
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