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Wellness

Frühjahrsmüdigkeit – nein, Danke!

Kaum ist der Frühling mit seinen helleren Tagen, frischen Düften und wärmeren Temperaturen im Anmarsch, breitet sich in aller Munde das große Gähnen aus. Anstatt uns fit, frisch und fröhlich zu fühlen, sind wir schlapp und lustlos. Wer die schöne Jahreszeit endlich ohne Frühjahrsmüdigkeit genießen will, kann mit kleinen, klugen Muntermaßnahmen alle Sinne wecken. Und mit dem richtigen Kräuter- und Früchtetee ist das noch viel leichter erreichbar.

 

Die Schlappmacher-Stoffe

Vom Winterschlaf nahtlos in die Frühjahrsmüdigkeit – um gegenzusteuern muss man seinen Körper verstehen. Im Winter führt der fehlende Sonnenschein zu einer Störung des Melatoninhaushaltes. Dieses Hormon schüttet unser Körper vor allem nachts aus, weil es dem Einschlafen dient. In den lichtarmen Monaten wird das überschüssige Melatonin tagsüber jedoch nicht ausreichend abgebaut. Die Folge kennen wir fast alle: wir bleiben müde und antriebsarm. Gleichzeitig schüttet der Körper von dem Neurotransmitter Serotonin, verantwortlich für Wohlbefinden, gute Laune und Elan, zu wenig aus. So geht die Stimmung nun richtig in den Keller.

Mit Licht zur guten Laune

Auf Dauer hilft uns nur Licht, vor allem das energiereiche UV-B Licht, und das gibt’s nur per Sonnenstrahl. Den größten Teil des Lichtes nehmen wir über unsere Augen auf. Als elektrischer Impuls gelangt es über spezielle Photorezeptoren und die Sehnerven ins Gehirn. Je nachdem ob es hell oder dunkel ist, veranlassen sie andere Nervenzellen zur Ausschüttung chemischer Botenstoffe wie eben Serotonin oder Melatonin.

Deshalb: so oft wie möglich raus in die Frühlingssonne. Wenn es mal nicht strahlend schön ist, einfach eine heiße Tasse bunten Kräuter- und Früchtetee mit dem sonnenverwöhnten Aroma der Orange, des Pfirsichs, des Rotbuschs oder der Kamille genießen und schon vergisst man das schlechte Wetter schnell.

Leichte Kost beflügelt

Der Körper ist ein Gewohnheitstier, bis die „innere Uhr" sich vom Wintertakt auf längere Tage und kürzere Nächte umgestellt hat, braucht er eben ein Weilchen. Mit einer ausgewogenen, vitaminreichen Ernährung kann man die Anpassung unterstützen und seine Fitness im Frühjahr steigern. Leichte Kost wirkt der vertrackten Müdigkeit schon im Vorfeld entgegen. Kräuter- und Früchtetee als leckerleichte aromatische und würzige Zutat verleiht jedem Gericht das besondere Etwas, ohne auf fetthaltige Zutaten zurückgreifen zu müssen.

Eine Nase Frühling nehmen

Die frischen Düfte draußen sind ideal, um die Stimmung nach dem Winter wieder steigen zu lassen. Jeder hat eine Vorstellung davon, wie der Frühling riecht, weiß aber kaum, wieso dies unser Wohlbefinden beeinflusst. Über die Atemluft gelangen Duftmoleküle in die Nase. Hier treffen sie auf eine große Anzahl von Rezeptoren, jeder passend zu einem bestimmten Duftmolekül. Trifft das Molekül auf seinen Rezeptor, löst es eine chemische Reaktion aus. Das wiederum leitet einen elektrischen Impuls ans Hirn, wird dort verarbeitet und lässt Erinnerung damit assoziieren. Ein bestimmter Duft kann uns im Bruchteil von Sekunden in eine andere Welt versetzen.

Mit einer aromatisch duftenden Tasse Kräuter- und Früchtetee kann man dem Frühling etwas nachhelfen: Minze, erfrischend kühl, oder Hibiskus, blumig zart, als Boten für die aufblühende Natur.

So schmeckt Lebensfreude

Über den Geschmacksinn können wir unsere Stimmung und Motivation ebenfalls positiv beeinflussen. Dabei ist das Schmecken wieder eher ein Erriechen, da wir nur süß, salzig, sauer oder bitter erschmecken können. Alles andere geht der Nase nach! Mit seinen dreißig Millionen Geruchszellen kann der Mensch über zehntausend Gerüche unterscheiden. Auch die berühmten „Frühlingsgefühle“ werden oft durch die zarten Düfte der Saison ausgelöst. Also, nichts wie her mit blumig duftenden Kräuter- und Früchtetees, zum Beispiel mit Rosenblüten oder Vanille. Wir wollen endlich unser Herz höher schlagen lassen!

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