Zehn Tipps für einen gesunden Start in den Frühling: Von A wie Ayurveda bis Z wie Zahngesundheit
Wenn draußen alles putzmunter in frischem Grün sprießt, ändert sich unsere Sicht auf viele Dinge. Während der eine versucht, die Frühjahrsmüdigkeit zu überwinden, um mit der lebhaften Natur Schritt zu halten, sucht der andere neue Wege, um seine frisch erwachten Kräfte zu nutzen. Nun ist es an der Zeit, dass die Beine dringend einen vorzeigbaren Look brauchen und der wintertrübe Geist auf einen munteren Weckruf wartet. Mit unseren zehn Frühjahrstipps können Sie sich mit Spaß und Genuss rundum fit machen für die wohl schönste Jahreszeit.
Ayurveda – Neues probieren.
Diese traditionelle Naturheilkunde, wörtlich „Das Wissen vom Leben“, wird in Indien neben Yoga seit 5000 Jahren praktiziert. Ayurveda geht davon aus, dass der Mensch als kosmisches Wesen von Natur aus mit vollkommener Gesundheit ausgestattet ist. Natürliche Ernährung, Reinigungskuren, Massagen, Aromatherapie sowie die Anwendung von Kräutern und Heilpflanzen helfen, die Gesundheit zu erhalten. Teemischungen basieren in der Zusammensetzung auf den Erkenntnissen der ayurvedischen Kräuterheilkunde. So weckt zum Beispiel Ayurvedischer Gewürztee mit Zimt, Kardamom, Ingwer, Gewürznelken und Pfeffer auf äußerst angenehme Weise alle Lebensgeister. Das Geheimnis ist jedoch nicht nur sein intensiver Duft und sein köstlicher Geschmack, sondern der Umstand, dass es sich um einen reinen Gewürztee handelt, der viele Kräfte der Natur in sich vereint.
Erfrischend für Körper und Seele ist zum Beispiel die klassische pikante Variante, da sowohl Zimt, Kardamom als auch Ingwer anregend wirken.
Abnehmen – Dann braucht der Körper Flüssigkeit.
Den Winterspeck abzuwerfen, ist gar nicht so leicht. Am besten erst einmal alle Dickmacher aus Sicht- und Reichweite bringen oder verschenken. Kräutertees sind mit ihren vielfältigen Geschmacksrichtungen und Aromen bestens geeignet, den „Heißhungerattacken“ ein geschmackvolles und nahezu kalorienneutrales Schnippchen zu schlagen. Besonders zu empfehlen sind Brennnessel- und Matetee, welche zusätzlich die positive Eigenschaft haben, den Stoffwechsel anzuregen. Und die variantenreichen Kräutertees bieten eine geschmackliche Vielfalt, die es leicht macht, auf Süßes zu verzichten.
Bodyworkout – Regelmäßiges Training vertreibt die Frühjahrsmüdigkeit und lässt ein paar Pfunde purzeln.
Bodyworkout trainiert, formt und strafft den ganzen Körper. Mit dem Power-Warm-up wird die Muskulatur schonend auf das Workout vorbereitet. Fatburner-Power erreicht dann alle Muskelgruppen gleichmäßig. Nach dem Training dehnt und lockert Stretching die Muskulatur und beugt Verkürzungen der Muskeln vor. Erfrischende, ungesüßte Kräuter- und Früchteteemischungen, praktisch frei von Kalorien, sind mit ihrem duftenden Aroma ideal für den nötigen Flüssigkeitsausgleich. Je mehr Bewegung man hat, mit desto mehr gesundem Genuss sollte man sich verwöhnen.
Beine – Einfach schöne Beine mit Sport und Fitness.
Im Frühling wird es höchste Zeit, den Beinen wieder mehr Aufmerksamkeit zu schenken. Vor allem Frauen, die ihren Arbeitstag
im Sitzen verbringen, sollten ein paar Tipps für tolle „Sommer-Beine“ beachten: Nehmen Sie lieber die Treppe, statt den Aufzug. Treiben
Sie in der Freizeit ausreichend Sport wie Radfahren, Walken, Joggen oder Schwimmen. Wechselduschen und Massagen fördern die Durchblutung. Trinken Sie ausreichend Wasser oder ungesüßte Kräuter- oder Früchtetees, denn viel Flüssigkeit fördert nicht nur das Wohlbefinden, sondern dient auch der Aufrechterhaltung der körperlichen und psychischen Funktionen, wie z. b. der Venengesundheit. Stehen Sie bei der Arbeit möglichst oft auf. Machen Sie zwischendurch mal Beingymnastik unterm Schreibtisch: Einfach im Wechsel Zehen und Fersen heben als würde man ein Pedal treten.
Geist – Ein froher Geist in einem gesunden Körper.
Jetzt werden Pläne geschmiedet und Entscheidungen getroffen, der Frühling bringt Hoffnung und Energie. Wer hat nicht schon die Erfahrung gemacht, dass gute Ideen bei einem Spaziergang in der erblühenden Natur viel schneller kommen als daheim. Eine ausgewogene körperliche Betätigung ist für die geistige Leistungsfähigkeit sehr hilfreich. Das Potential des Gehirns lässt sich durch Ausdauertraining sogar steigern. Wenn man dann noch auf die Trinkmenge achtet und sich die Frühlingskräuter und -Blüten in einem duftenden Tee (z.B. Holunderblüten-, Hibikusblüten- oder Lindenblüten-Tee) zubereitet, dann wird ein jeder Geist erwachen.
Liebe – Frühlingsgefühle sind keine Einbildung.
Kälte ist immer Stress, und Wärme bringt Entspannung. Der Frühling ist eine Zeit voller Sinnlichkeit und steht für Neubeginn. Die Vögel beginnen zu zwitschern, man geht wieder hinaus, nimmt die Gerüche der Natur wahr, legt den Mantel ab und trifft sich im Biergarten.
Je höher die Lichtmenge, desto energiegeladener fühlt man sich. Helligkeit kann u.a. unsere Stimmungslage positiv beeinflussen. Also raus in die Frühlingssonne: Zeit sich zu verlieben oder die alte Liebe wieder neu zu entdecken! Zwei bezaubernde Frühlings-Rezepte für die (neu)erwachte Liebe finden Sie in dieser Ausgabe.
Müdigkeit – Fast jeder kennt sie.
Wenn die Tage länger werden und man eigentlich munter herumspringen sollte, überkommt viele Antriebslosigkeit, Wetterfühligkeit und Müdigkeit. Im Frühjahr stellt der Körper den Hormonhaushalt um. Mehr Endorphin, Testosteron und Östrogen kommen ins Spiel. Manche Menschen belastet diese Veränderung und sie reagieren mit Mattheit. Sport im Freien, vitaminreiche Ernährung und eine Reihe von belebenden Kräuter- und Früchtetees wie Melisse, Sanddorn, Apfelminze oder Zitronengras können helfen, diese Phase zu überwinden.
Quelle – des Lebens: Das richtige Wasser für meinen Tee.
Eine Tasse Kräuter- oder Früchtetee besteht zu über 96% aus Wasser. Für einen perfekten Teegenuss sollte das Wasser frisch, sauerstoffhaltig sowie reich an Mineralien sein und einen nicht zu hohen Härtegrad haben. Bereits das deutsche Leitungswasser erfüllt aufgrund der Deutschen Trinkwasserverordnung die meisten dieser Anforderungen.
Die Gesamthärte des Wassers gibt den Gehalt an Calcium- bzw. Magnesiumionen im Wasser an. Je höher die Zahl, desto härter das Wasser. Bei Bedarf kann ein Wasserfilter eingesetzt werden, um das Aroma des Tees zu unterstützen.
Wandern – Zu Fuß die Geheimnisse der Natur entdecken.
Ob mit der Familie, als erholungssuchender Genusswanderer oder ausdauernder Hobbysportler - zu Fuß die Geheimnisse der Natur zu entdecken, macht allen gleichermaßen Spaß und hält dazu noch fit. Besonders in den Bergen den Rausch der Farben und Düfte, zwischen erblühten Wiesen, im ersten frischen Grün, das prachtvolle Erblühen der Alpen- und Bergkräuter zu erleben, ist einerseits eine körperliche Herausforderung und gleichzeitig eine Wohltat für die Seele. Mehr über Alpen- und Bergkräuter und ihre Verwendung als Tee lesen Sie in dieser Ausgabe!
Zahngesundheit – Lächelnd in den Frühling.
Der Mund ist das Tor zum Körper. Vermutlich besteht ein enger Zusammenhang zwischen dem Zustand des Immunsystems im Mund und dem des ganzen Körpers. Menschen mit Paradontitis haben zum Beispiel ein um 25% höheres Risiko für Herzerkrankungen. Ähnliche Zusammenhänge wurden bei schlechter Mundhygiene beobachtet. Regelmäßiges Putzen und Vorsorgeuntersuchungen, eine ausgewogene Ernährung, unterstützt von ungesüßten Getränken wie Wasser oder Kräutertee, sorgen für ein strahlendes Lächeln. Rooibos-Tee zum Beispiel versorgt den Körper mit Mineralien und fördert aufgrund seines Fluorgehaltes sogar die Zahngesundheit. Eine Tasse Rooibos-Tee (3 Gramm Tee auf 200 Milliliter Wasser) enthält 0,22 mg Fluor.
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