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Lifestyle

Tea for Thai: Genussvoll fit mit Thai-Yoga-Massage

Licht, leicht, lachen – die steigende Intensität des Tageslichts sorgt für ein allgemein besseres Befinden und macht uns Menschen schnell euphorisch. Nutzen wir doch diesen Kick und probieren Neues oder lassen den guten Vorsätzen endlich Taten folgen. Die Verbindung von Genuss und dynamischer Körperarbeit ist ein idealer Ansatz, um das Frühlingshoch zu unterstützen. Zum Beispiel Chai und Thai ausprobieren und die Seele baumeln lassen. In die Zeit der „aufgehenden Sonne“ passt kaum etwas besser, als ein sanfter, erfrischender Chaitee auf Kräuterteebasis von Lemongras, Zimtrinde, Ingwer, Kokos, Ananas, Cardamon, Nelke und rosa Pfeffer, um eine wohltuende Thai-Yoga-Massage auf ayurvedische Weise zu unterstützen. Was vor vielen hundert Jahren in den Tempeln Thailands auf Basis von Yoga, Ayurveda und Kampfsport als Therapie dynamischer Körperarbeit entstand, findet seit den 90er Jahren insbesondere in Spas, Spa-Hotels und Privatpraxen immer mehr Anhänger.

 

Massage von außen und innen

Die traditionelle Thai-Yoga-Massage bedeutet soviel wie uralte, heilsame Berührung. Zehn ausgewählte Energielinien, die den Körper nach ayurvedischer Lehre als energetisches Netz durchziehen, werden über sanfte Dehnung und mit rhythmischem Druck der Handballen, Daumen, Knie, Ellenbogen und Füße bearbeitet.

Bei der Massage, die bekleidet auf einer Bodenmatte stattfindet, führt der Therapeut den Patienten durch eine Reihe von Yogapositionen und stimuliert gleichzeitig mit Händen und Daumen die Energielinien und Druckpunkte an dessen Körper. Mit seinem eigenen Körper als Gegengewicht und unter Einsatz von Schwerkraft, Atmung und gezielter Berührung entsteht ein harmonischer Bewegungsablauf.

Die umfassende Ganzkörperbehandlung, die in der Regel 1,5 bis 2 Stunden dauert, löst Muskelverspannungen, stärkt Kreislauf und Immunsystem. Sie bewirkt eine energetische Harmonisierung des Körpers und vermittelt spirituelle Energie. Unterstützend sollte man viel trinken, denn nahezu alle Abläufe im Körper werden durch den Flüssigkeitsstatus beeinflusst. Eine ausreichende Versorgung mit Flüssigkeit ist existentiell für das Wohlbefinden und die optimale Aufrechterhaltung aller Körperfunktionen. Rooibos-Tee mit vielen Gewürzen wie Anissamen, Kardamomsaat, Ingwer und Zichorienwurzel ergeben den ganz besonderen Chai Rooibos, der ein sanfter Begleiter der Massage ist. Nach der Massage belebt ein Früchte Chai z. B. mit Mango, Apfel, Feigen oder Brombeerblättern und den Gewürzen Sternanis, Zimt, Kardamom, Ingwer, Süßholz, Nelken, Rosa Pfeffer und Vanille.

25 Jahrhunderte bewährt

In Thailand ist die Thaimassage heute noch selbstverständlicher Teil des Alltags. Sie wird in den Familien oder von örtlichen „Meistern“ zur Gesundheitsvorsorge praktiziert. Zur Regeneration wird sie sogar in Krankenhäusern angewendet. Der eigentliche Erfinder der Thai-Yoga-Massage ist der nordindische Arzt Jivakar Kumar Bhaccha, der als Zeitgenosse Buddhas im 5. Jahrhundert v. Chr. gelebt hat.
Jivakar, der Buddha und seine Mönchsgemeinde seinerzeit „ärztlich“ betreut hat, wird noch heute in Thailand verehrt und in einer kurzen Andacht zu Beginn der Massage erwähnt. Die großen Erfolge dieser traditionellen Gesundheitsprävention bestehen aus dem Zusammen- wirken von Druckpunktmassagen, die die Blutzirkulation anregen, Dehnungen, die die Muskulatur entspannen, Yogapositionen, die sich auf die Körperhaltung auswirken und der Tiefenentspannung, in der der Parasympathicus aktiviert wird, so dass die inneren Organe vermehrt durchblutet und der Stoffwechsel angeregt wird.

Mit einem kleinen Stück Spa-Erlebnis kann man sich zusätzlich tagtäglich verwöhnen: einem köstlich-wohltuenden Kräuter- und Früchte-Chaitee. Der Frühling kann kommen.

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