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Die Fußballnationen und ihre Vorlieben

Weltmeister mit Lapacho und Pfefferminz?

Woran liegt es, dass Brasilien fünf Mal Fußballweltmeister wurde? Nur Nationen aus Südamerika oder Europa den begehrtesten Fußballtitel je errangen? Vielleicht sind ja geheime Kräfte der Natur im Spiel - Kräuter und andere Pflänzchen, die den Geist erhellen und dem Körper zu ungeahnter Stärke verhelfen. Ein Blick in die Kräutertee-Tassen der Superkicker-Nationen mag Licht in das Dunkel bringen.

 

Mate - der Zauber Südamerikas

In Südamerika, insbesondere in den Fußballnationen Brasilien, Argentinien und Uruguay, sind Lapacho- und Mate-Tee heiß begehrt. Viel Zauber und Mystik umgibt diese beiden Getränke, genauso wie die Ballkünste der erfolgreichsten Nationen dieses Kontinents. In den Legenden der Eingeborenen Südamerikas, der Indio Guarani, sagte man Mate bereits vor 1000 Jahren hilfreiche Eigenschaften nach. Demnach soll der dunkelbraune Tee anregend sein, stark machen und außerdem den Hunger dämpfen. In den Überlieferungen heißt es, dass sich die Indios auf ihren tagelangen Streifzügen ausschließlich von Mate ernährten, ohne an Kraft zu verlieren.

Legendär mit Lapacho?

Oder unterstützt der in Südamerika ebenso beliebte koffeinfreie Lapacho-Tee das Ballgeschick der Nationalspieler? Aus der Rinde des Lapacho-Baums brauten die Inkas schon vor Jahrhunderten einen Tee, der heilsame Kräfte besitzen sollte. Tatsächlich ist Lapacho-Tee gut verträglich und reich an Mineralstoffen und Spurenelementen, darunter so seltene wie Jod, Barium und Bor, die dem Körper häufig fehlen.

Schön ausgeruht durch Kamille

Aber auch europäische Fußballnationen wie Italien und Deutschland sicherten sich schon drei Mal den Weltmeistertitel. Die Favoriten unter den koffeinfreien Heißgetränken sind in diesen beiden Ländern die traditionsreichen Sorten Kamille und Pfefferminze. Kamille, seit jeher äußerlich als Schönheitsmittel angewandt, führt die Hitliste der Kräutertees in Italien an. Die im alten Ägypten wegen ihrer Blütenform auch als "Blume des Sonnengottes" bezeichnete Pflanze steht bei den Italienern im Ruf, für einen erholsamen Schlaf zu sorgen. Tatsächlich deuten neue Untersuchungen darauf hin, dass Kamillentee krampflösende und nervenentspannende Eigenschaften hat. Darüber hinaus soll er auch antibakteriell wirken und das Immunsystem stärken. Kein Wunder also: Schön ausgeschlafene Spielführung sicherte schon den einen oder anderen Sieg.

Tor-Prinz mit Pfefferminz?

Und welches Kraut hilft den deutschen Kickern beim Sturm des gegnerischen Tores? Pfefferminztee, welcher hierzulande der Favorit unter den Kräuter- und Früchtetees ist, könnte das Geheimnis der Siege sein. Er gilt als nervenberuhigend und krampflösend. So hilft er auch bei Übelkeit, wenn die Spannung vor dem (End-)Spiel ins Unermessliche steigt. Die stärkeren Nerven waren schon für so manches Fußballduell Spiel entscheidend. Außerdem sollte der frische Minzgeschmack auch dem müdesten Spieler Beine machen.

Neue spannende Erkenntnisse über fußballförderliche Kräutertees gewinnen wir vielleicht, wenn uns die Ergebnisse der diesjährigen Weltmeisterschaft vorliegen. Bis dahin kann sich ja erst einmal jeder Fußballbegeisterte selbst einen Pfefferminztee für starke Nerven beim Mitfiebern aufbrühen.

 

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